ProduktlinienNeue WegeDie Erfahrungen aus der komplexen Systementwicklung der Luft- und Raumfahrt ließen sich bereits auf eine Vielzahl von Industriebereichen und Produktentwicklungen erfolgreich anwenden. Unternehmen im Bereich der Entwicklung innovativer Produkte werden mit einer wachsenden Anzahl von kundenorientierten Produktvarianten konfrontiert und haben die Herausforderung, kosteneffizient und zeitnah die ideale Kundenlösung herzustellen. Obwohl die Produkte meist aus einer Anwendungsdomäne stammen und eine hohe Kommunalität besitzen, werden sie oft parallel und isoliert entwickelt. Der modellgestützte Ansatz des sogenannten Produktlinienmanagement kann das Management von Produktvarianten deutlich verbessern und Ihnen neue Wege aufzeigen. Lösung ProduktlinieEine Produktlinie definiert eine Menge von Produktkomponenten die ein bestimmtes Marktsegment bedienen und dadurch gemeinsame funktionale Fähigkeiten besitzen, die wiederum über unterschiedliche Ausprägungen verfügen. Man spricht hierbei von Variationen. Der Ansatz einer Produktlinie ermöglicht folglich eine breite Produktion von Systemen die sich an den kundenspezifischen Vorgaben orientieren. SituationDieser bekannte Ansatz wird in der Literatur von vielen Firmen und Instituten beschrieben und mit theoretischen Modellen unterlegt. So sehen sich viele Unternehmen mit der beschriebenen Situation konfrontiert und finden sich in einer Entwicklung wieder, die mit vielen ähnlichen Produkten arbeitet. Ihre Projekte sollten nach den beschriebenen Ansätzen von Beginn an auf die Prozesse einer Produktlinie ausgerichtet werden. Die Realität zeigt, dass der Einsatz einer möglichen Produktlinie kontinuierlich erst mit anlaufendem Produkterfolg umgesetzt wird, dass mit erhöhtem Kosten- und Zeitaufwand verbunden sein kann. ChancenDie Vorteile einer Produktlinie liegen auf der Hand. So ermöglicht ein strategisches Vorgehen, eine hohe Wiederverwendbarkeit der jeweiligen Produktkomponenten und somit auch eine deutlich spürbare Kostenersparnis bei gleichzeitig erkennbarer Qualitätsverbesserung. Die Kernfrage ist, wie in der Projektentwicklung im Bereich komplexer, technischer Systeme die erfolgreiche Einführung einer Produktlinie mit all ihren Vorteilen angesichts des herrschenden hohen internen Innovations- und Entwicklungsdrucks umgesetzt werden kann. Dank unserer jahrelangen Erfahrung können wir hierzu effiziente Lösungswege anbieten. Die Grafik zeigt die drei wesentlichen Elemente die für den Veränderungsprozess betrachtet und aufgegriffen werden müssen. Die klassische Projektentwicklung (blau), ausgerichtet an eingesetzten Systemen und Produktlösungen, zusammen mit einem Produktlinienmanagement (grün), wird nahezu reibungsfrei mit ihren notwendigen Managementabläufen zu einem idealen Entwicklungsprozess vereinigt. VorgehensweiseDie Produktlinie führt automatisch zu einer funktionierenden stabilen Produktentwicklung. Die Voraussetzung für eine erfolgreiche Einführung ist die Stabilisierung der bestehenden Projekte. Das nachfolgende Schaubild verdeutlicht die methodische Vorgehensweise, mit der eine Roadmap zur Verbesserung der aktuellen Projektprobleme erzeugt werden kann. Diese Roadmap liefert konkrete Maßnahmen auf allen Entwicklungsbereichen und liefert zusätzlich den Weg von einerprojektgetriebenen Einzelentwicklung zu einer produktorientierten Arbeitsweise. Hierbei ist das abgebildete Framework das zentrale Element für eine erfolgreiche Identifizierung aller Probleme mit anschließender Bewertung, Festlegung der Prioritäten und Umsetzung der definierten notwendigen Verbesserungen. Auf diese Weise vereinfacht es die Komplexität der zu lösenden Aufgabe und veranschaulicht gut erkennbar den idealen Veränderungsprozess. ZielIhre Ziele sind greifbar und entfernte Produktvisionen können schneller Wirklichkeit werden. Nutzen Sie die Vorteile einer Produktlinie und reihen Sie sich in die Riege der Firmen ein, die es auf diese Weise erfolgreich geschafft haben.
Die obige Grafik veranschaulicht einen möglichen Produktfamilienzustand. Geräte werden hierbei in ihre Fähigkeiten (Features) aufgeteilt und in einzelnen Komponenten, den sogenannten "Core Assets" spezifiziert. Hierbei kann eine Gruppe von Assets zum Beispiel ein Basis Modul oder eine mögliche Variation eines Produktes repräsentieren. Assets sind dabei unabhängige, eigenständige und in sich abgeschlossene Module, wie z.B. Produktanforderungen oder Testdefinitionen, die in der Summe zu neuen Produktvarianten zusammengefügt werden können. Am Ende haben Sie kundenspezifische Variationen in Ihrer Produktfamilie, die untereinander aufgrund ihrer Erzeugung verbunden sind. Als Produkte können hier auch Anforderungen zu individuellen Lastenhefte und die dazugehörigen Testergebnisse generiert werden. Wir zeigen Ihnen in einem Workshop, wie wir auf Ihre Bedürfnisse maßgeschneiderte Lösungen entwickeln, um Ihnen Ihre individuelle Produktfamilie zu ermöglichen. Fachliche BeratungUnser methodisches Vorgehen bei der Einführung eines Produktlinien-Management hat sich in den letzten Jahren erfolgreich bewährt. Wir bieten Ihnen hierzu eingehende fachliche Beratung durch unsere hochqualifizierten Spezialisten an. |
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